Leadership in Sustainable Engineering and Operations
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Schweizerisches Institut für
Systems Engineering SISE AG
Hirschengraben 34
CH-8001 Zürich
e-Mail: info@swissinstitute.ch

 

Viele Projekte weisen massive Mängel insbesondere im Hinblick auf das gewählte Problemlöseverfahren auf. Die Gefahr eines Misserfolgs ist deshalb gross.

Es fehlt an methodischen Kenntnissen und praktischer Erfahrungen, bewährte Problemlöseverfahren im eigenen Projekt anzuwenden.

Projektmanagement kann diesen Mangel nicht beheben, denn der Fokus des Projektmanagements liegt auf der optimalen Projektgestaltung und Projektabwicklung und nicht auf dem eigentlichen Problemlöseprozess.



Eine Planungsmethodik, die expliziert den An-spruch erhebt, die Gestaltung optimaler sozio-technischer Systeme zu unterstützen, ist die in
der 70er Jahren am ehemaligen Betriebswissen-schaftlichen Institut (BWI) der ETH Zürich propagierte und in der Zwischenzeit mehrfach überarbeitet Methodik „Systems Engineering“.

 


Die Methodik Systems Engineering wird seit län-gerem erfolgreich in der Praxis angewendet.

Geschätzt wird insbeson-dere die klare Systematik, welche den Planungsablauf vereinfacht und vor allem Planungsrisiken minimiert.
Systems Engineering (SE) ist eine „systematische Denkweise und Methodik zur Lenkung von Problem-löseprozessen im Bereich der Technik.“
[J.W. Schregenberger, Me-thodikwelt]
© SISE 2009
Im Bereich A hat Systems Engineering in Hinblick auf die Entwicklung optimaler Lösungen eine dominante Stellung. Hier handelt es sich in der Regel um anspruchsvolle, interdisziplinäre und komplexe Fragestellungen. Der Einsatz von SE erweist sich hier in der Regel als fruchtbar Eine Vielzahl von Projekten und Vorhaben, die in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft bearbeitet werden, sind durch mittlere Objektkomplexität und mittleren Projektumfang charakterisiert. Diese Projekte sind dem Bereich B zuzuordnen. Die Projekte in diesem Bereich werden in der Regel durch interdisziplinäre Teams über einen Zeitraum von einigen Monaten bis hin zu einigen Jahren bearbeitet. Im Bereich B steht SE in Konkurrenz mit anderen methodischen Ansätzen. SE ist eine mögliche methodische Option. Es stellt sich im konkreten Fall die Frage, in wie fern die SE-Methodik eingesetzt werden soll oder welche anderen methodischen Ansätze fruchbarer sein könnten Bei geringer Objektkomplexität und geringem Projektumfang, d.h. Bereich C, liegen Routinefragestellungen vor, die durch versierte Fachpersonen innert nützlicher Frist bearbeitet w4erden können. Die formale Anwendung von SE führt hier allenfalls zu einem sonnlosen Aufwand. Routinemässiges Arbeiten kann im Bereich C durchaus erfolgreich sein. Die explizite Anwendung von SE wird im Bereich C deshalb nicht gefordert