Leadership in Sustainable Engineering and Operations
News Kontakt Sitemap

 
Direktauswahl

Schweizerisches Institut für
Systems Engineering SISE AG
Hirschengraben 34
CH-8001 Zürich
e-Mail: info@swissinstitute.ch

 


Systems Engineering (SE) stellt eine auf bestimmten Denkmodellen und Grundprinzipien beruhende Weg-leitung zur zweckmässigen und zielgerichteten Ge-staltung komplexer Systeme dar. SE postuliert eine Reihe von Grundprinzipien, die bei der Kreation wir-kungsvoller Systeme zu beachten sind.

Die erfolgreiche Anwendung von Systems Engineering ist von bestimmten Voraussetzungen abhängig. Dies sind:
    Projekt und Aufgaben spezifische Voraussetzungen:
Fokussierung auf spezifische Anwendungsfelder sowie die institutionelle Einbettung
      Problemlösespezifische Voraussetzungen: Systemdenken
      sowie ein Set von Problemlöseheuristiken.

Lebensphasenmodell & Problemlösungszyklus:

Systems Engineering stützt sich auf zwei methodische Grundkonzeptionen ab. Dies sind:
    Lebensphasenmodell (LPM): Das Lebensphasenmodell ist ein Grobraster, der den Zweck und die spezifischen Kriterien der einzelnen Lebensphasen generell umschreibt.
      Problemlösungszyklus (PLZ): Der Problemlösungszyklus beinhaltet mehrere Arbeitsschritte, die notwendig sind, um innerhalb eines Fragekomplexes zielgerichtet vom Anstoss zur Lösung zu gelangen
      sowie ein Set von Problemlöseheuristiken.

Fach übergreifendes, universelles Instrumentarium:

Ein weiterer Bereich umfasst ein Disziplinen übergreifen-des universelles Instrumentarium mit unterschiedlich-sten (qualitativen und quantitativen) Methoden aus dem Management und dem Engineering für die konkrete Problembearbeitung.


 

 

© SISE 2009
         
Im Bereich A hat Systems Engineering in Hinblick auf die Entwicklung optimaler Lösungen eine dominante Stellung. Hier handelt es sich in der Regel um anspruchsvolle, interdisziplinäre und komplexe Fragestellungen. Der Einsatz von SE erweist sich hier in der Regel als fruchtbar Eine Vielzahl von Projekten und Vorhaben, die in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft bearbeitet werden, sind durch mittlere Objektkomplexität und mittleren Projektumfang charakterisiert. Diese Projekte sind dem Bereich B zuzuordnen. Die Projekte in diesem Bereich werden in der Regel durch interdisziplinäre Teams über einen Zeitraum von einigen Monaten bis hin zu einigen Jahren bearbeitet. Im Bereich B steht SE in Konkurrenz mit anderen methodischen Ansätzen. SE ist eine mögliche methodische Option. Es stellt sich im konkreten Fall die Frage, in wie fern die SE-Methodik eingesetzt werden soll oder welche anderen methodischen Ansätze fruchbarer sein könnten Bei geringer Objektkomplexität und geringem Projektumfang, d.h. Bereich C, liegen Routinefragestellungen vor, die durch versierte Fachpersonen innert nützlicher Frist bearbeitet w4erden können. Die formale Anwendung von SE führt hier allenfalls zu einem sonnlosen Aufwand. Routinemässiges Arbeiten kann im Bereich C durchaus erfolgreich sein. Die explizite Anwendung von SE wird im Bereich C deshalb nicht gefordert